Innovationskiller Kündigungsschutz
bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Der Innovationsforscher Olivier Coste und der Ökonom Yann Coatanlem waren im Februar 2025 zu Gast bei bto und stellten in Episode 280 eine damals noch wenig beachtete These vor: Europas Innovationslücke gegenüber den USA erklärt sich am wenigsten aus Kultur oder Kapital – sie ist eine direkte Folge der Kosten des Scheiterns. Dort, wo Restrukturierung teuer und langwierig ist, wird nicht disruptiv investiert. Heute, eineinhalb Jahre später, wird die These breit diskutiert und ist sogar ein bisschen Regierungspolitik geworden.
Das ifo Institut München publizierte die deutsche Übersetzung der Cost-of-Failure-Analyse der beiden Franzosen Anfang 2026. Und am 2. Juli 2026 hat die schwarz-rote Koalition ein Reformpaket verabschiedet, das erstmals seit Jahrzehnten den Kündigungsschutz für Gutverdiener lockert. Aber die Schwelle liegt bei 177.450 Euro Jahreseinkommen – weit über der Empfehlung. Was aus seiner wissenschaftlichen Idee geworden ist, bespricht Daniel Stelter in einem Update mit Olivier Coste. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Gegenposition von Professor Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg.
Hinweis
ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.
Hörerservice
Working Paper Cost of Failure, Disruptive Innovation and Targeted Flexicurity (Oktober 2025) von Olivier Coste und Yann Coatanlem: https://tinyurl.com/4aeda296
Aufsatz Überwindung von Europas Innovationsschwäche: Kosten des Scheiterns, disruptive Innovation und gezielte Flexicurity (Januar 2026) von Yann Coatanlem und Olivier Coste in ifo Schnelldienst: https://tinyurl.com/mn7n5vxa
Beitrag Warum nicht mal Jobwechsel auf Probe? (30. Juni 2026) von Prof. Dr. Enzo Weber in DIE ZEIT: https://tinyurl.com/4ms3nxx6
Beitrag Zweifel an den Plänen der Koalition zum Kündigungsschutz (31. Juli 2026) inSüddeutsche Zeitung: https://tinyurl.com/4a3zyxjv
Kolumne Der wahre Grund für Europas Innovationsrückstand (5. Februar 2025) von Daniel Stelter in Handelsblatt: https://tinyurl.com/y9dzatcm
beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.
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Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.
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<p>Der Innovationsforscher Olivier Coste und der Ökonom Yann Coatanlem waren im Februar 2025 zu Gast bei bto und stellten in Episode 280 eine damals noch wenig beachtete These vor: Europas Innovationslücke gegenüber den USA erklärt sich am wenigsten aus Kultur oder Kapital – sie ist eine direkte Folge der Kosten des Scheiterns. Dort, wo Restrukturierung teuer und langwierig ist, wird nicht disruptiv investiert. Heute, eineinhalb Jahre später, wird die These breit diskutiert und ist sogar ein bisschen Regierungspolitik geworden.</p><p>Das ifo Institut München publizierte die deutsche Übersetzung der Cost-of-Failure-Analyse der beiden Franzosen Anfang 2026. Und am 2. Juli 2026 hat die schwarz-rote Koalition ein Reformpaket verabschiedet, das erstmals seit Jahrzehnten den Kündigungsschutz für Gutverdiener lockert. Aber die Schwelle liegt bei 177.450 Euro Jahreseinkommen – weit über der Empfehlung. Was aus seiner wissenschaftlichen Idee geworden ist, bespricht Daniel Stelter in einem Update mit Olivier Coste. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Gegenposition von Professor Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg.</p><p><strong>Hinweis </strong></p><p><strong><em>ABSTURZ – So retten wir Deutschland</em></strong>: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei <a href="https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1077751091" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>Thalia</strong></a>, <a href="https://amzn.eu/d/0h7e5Sg6" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>Amazon</strong></a>, <a href="https://www.genialokal.de/Produkt/Daniel-Stelter/Absturz_lid_58095982.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>geniallokal</strong></a>.</p><p><strong>Hörerservice</strong></p><p>Working Paper <strong><em>Cost of Failure, Disruptive Innovation and Targeted Flexicurity</em></strong> (Oktober 2025) von Olivier Coste und Yann Coatanlem: <a href="https://tinyurl.com/4aeda296" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>https://tinyurl.com/4aeda296</strong></a> </p><p>Aufsatz <strong><em>Überwindung von Europas Innovationsschwäche: Kosten des Scheiterns, disruptive Innovation und gezielte Flexicurity</em></strong> (Januar 2026) von Yann Coatanlem und Olivier Coste in ifo Schnelldienst: <a href="https://tinyurl.com/mn7n5vxa" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>https://tinyurl.com/mn7n5vxa</strong></a> </p><p>Beitrag <strong><em>Warum nicht mal Jobwechsel auf Probe?</em></strong> (30. Juni 2026) von Prof. Dr. Enzo Weber in DIE ZEIT: <a href="https://tinyurl.com/4ms3nxx6" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>https://tinyurl.com/4ms3nxx6</strong></a> </p><p>Beitrag <strong><em>Zweifel an den Plänen der Koalition zum Kündigungsschutz </em></strong>(31. Juli 2026) in<strong><em> </em></strong>Süddeutsche Zeitung: <a href="https://tinyurl.com/4a3zyxjv" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>https://tinyurl.com/4a3zyxjv</strong></a> </p><p>Kolumne <strong><em>Der wahre Grund für Europas Innovationsrückstand</em></strong> (5. Februar 2025) von Daniel Stelter in Handelsblatt: <a href="https://tinyurl.com/y9dzatcm" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>https://tinyurl.com/y9dzatcm</strong></a><strong> </strong></p><p><strong>beyond the obvious</strong> – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter <a href="http://www.think-bto.com/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>think-bto.com</strong></a>.</p><p><strong>Newsletter</strong> – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie <a href="https://think-beyondtheobvious.com/newsletter/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>hier</strong></a>.</p><p><strong>Redaktionskontakt</strong> – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter <a href="mailto:podcast@think-bto.com" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>podcast@think-bto.com</strong></a>.</p><p><strong>Handelsblatt </strong>–<strong> </strong>Das Handelsblatt ordnet ein, was aktuelle Wirtschafts- und Politikthemen konkret bedeuten – klar, relevant und auf den Punkt – und jetzt zum Vorteilspreis:<strong> 12 Monate lang mit 50 % Rabatt</strong>. Ein Angebot für alle, die hinter die Schlagzeilen blicken wollen. Für kurze Zeit unter: <a href="https://vorteil.handelsblatt.com/sommer-rabatt50/auswahl/podcast/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong><em>handelsblatt.com/rabatt50</em></strong></a>. </p><p><strong>Werbepartner</strong> – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie <a href="https://think-beyondtheobvious.com/werbepartner" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>hier</strong></a>.</p><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>
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Der Innovationsforscher Olivier Coste und der Ökonom Yann Coatanlem waren im Februar 2025 zu Gast bei bto und stellten in Episode 280 eine damals noch wenig beachtete These vor: Europas Innovationslücke gegenüber den USA erklärt sich am wenigsten aus Kultur oder Kapital – sie ist eine direkte Folge der Kosten des Scheiterns. Dort, wo Restrukturierung teuer und langwierig ist, wird nicht disruptiv investiert. Heute, eineinhalb Jahre später, wird die These breit diskutiert und ist sogar ein bisschen Regierungspolitik geworden.
Das ifo Institut München publizierte die deutsche Übersetzung der Cost-of-Failure-Analyse der beiden Franzosen Anfang 2026. Und am 2. Juli 2026 hat die schwarz-rote Koalition ein Reformpaket verabschiedet, das erstmals seit Jahrzehnten den Kündigungsschutz für Gutverdiener lockert. Aber die Schwelle liegt bei 177.450 Euro Jahreseinkommen – weit über der Empfehlung. Was aus seiner wissenschaftlichen Idee geworden ist, bespricht Daniel Stelter in einem Update mit Olivier Coste. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Gegenposition von Professor Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg.
Hinweis
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Working Paper Cost of Failure, Disruptive Innovation and Targeted Flexicurity (Oktober 2025) von Olivier Coste und Yann Coatanlem: https://tinyurl.com/4aeda296
Aufsatz Überwindung von Europas Innovationsschwäche: Kosten des Scheiterns, disruptive Innovation und gezielte Flexicurity (Januar 2026) von Yann Coatanlem und Olivier Coste in ifo Schnelldienst: https://tinyurl.com/mn7n5vxa
Beitrag Warum nicht mal Jobwechsel auf Probe? (30. Juni 2026) von Prof. Dr. Enzo Weber in DIE ZEIT: https://tinyurl.com/4ms3nxx6
Beitrag Zweifel an den Plänen der Koalition zum Kündigungsschutz (31. Juli 2026) inSüddeutsche Zeitung: https://tinyurl.com/4a3zyxjv
Kolumne Der wahre Grund für Europas Innovationsrückstand (5. Februar 2025) von Daniel Stelter in Handelsblatt: https://tinyurl.com/y9dzatcm
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<p>Der Innovationsforscher Olivier Coste und der Ökonom Yann Coatanlem waren im Februar 2025 zu Gast bei bto und stellten in Episode 280 eine damals noch wenig beachtete These vor: Europas Innovationslücke gegenüber den USA erklärt sich am wenigsten aus Kultur oder Kapital – sie ist eine direkte Folge der Kosten des Scheiterns. Dort, wo Restrukturierung teuer und langwierig ist, wird nicht disruptiv investiert. Heute, eineinhalb Jahre später, wird die These breit diskutiert und ist sogar ein bisschen Regierungspolitik geworden.</p><p>Das ifo Institut München publizierte die deutsche Übersetzung der Cost-of-Failure-Analyse der beiden Franzosen Anfang 2026. Und am 2. Juli 2026 hat die schwarz-rote Koalition ein Reformpaket verabschiedet, das erstmals seit Jahrzehnten den Kündigungsschutz für Gutverdiener lockert. Aber die Schwelle liegt bei 177.450 Euro Jahreseinkommen – weit über der Empfehlung. Was aus seiner wissenschaftlichen Idee geworden ist, bespricht Daniel Stelter in einem Update mit Olivier Coste. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Gegenposition von Professor Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg.</p><p><strong>Hinweis </strong></p><p><strong><em>ABSTURZ – So retten wir Deutschland</em></strong>: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei <a href="https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1077751091" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>Thalia</strong></a>, <a href="https://amzn.eu/d/0h7e5Sg6" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>Amazon</strong></a>, <a href="https://www.genialokal.de/Produkt/Daniel-Stelter/Absturz_lid_58095982.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>geniallokal</strong></a>.</p><p><strong>Hörerservice</strong></p><p>Working Paper <strong><em>Cost of Failure, Disruptive Innovation and Targeted Flexicurity</em></strong> (Oktober 2025) von Olivier Coste und Yann Coatanlem: <a href="https://tinyurl.com/4aeda296" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>https://tinyurl.com/4aeda296</strong></a> </p><p>Aufsatz <strong><em>Überwindung von Europas Innovationsschwäche: Kosten des Scheiterns, disruptive Innovation und gezielte Flexicurity</em></strong> (Januar 2026) von Yann Coatanlem und Olivier Coste in ifo Schnelldienst: <a href="https://tinyurl.com/mn7n5vxa" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>https://tinyurl.com/mn7n5vxa</strong></a> </p><p>Beitrag <strong><em>Warum nicht mal Jobwechsel auf Probe?</em></strong> (30. Juni 2026) von Prof. Dr. Enzo Weber in DIE ZEIT: <a href="https://tinyurl.com/4ms3nxx6" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>https://tinyurl.com/4ms3nxx6</strong></a> </p><p>Beitrag <strong><em>Zweifel an den Plänen der Koalition zum Kündigungsschutz </em></strong>(31. Juli 2026) in<strong><em> </em></strong>Süddeutsche Zeitung: <a href="https://tinyurl.com/4a3zyxjv" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>https://tinyurl.com/4a3zyxjv</strong></a> </p><p>Kolumne <strong><em>Der wahre Grund für Europas Innovationsrückstand</em></strong> (5. Februar 2025) von Daniel Stelter in Handelsblatt: <a href="https://tinyurl.com/y9dzatcm" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>https://tinyurl.com/y9dzatcm</strong></a><strong> </strong></p><p><strong>beyond the obvious</strong> – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter <a href="http://www.think-bto.com/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>think-bto.com</strong></a>.</p><p><strong>Newsletter</strong> – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie <a href="https://think-beyondtheobvious.com/newsletter/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>hier</strong></a>.</p><p><strong>Redaktionskontakt</strong> – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter <a href="mailto:podcast@think-bto.com" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>podcast@think-bto.com</strong></a>.</p><p><strong>Handelsblatt </strong>–<strong> </strong>Das Handelsblatt ordnet ein, was aktuelle Wirtschafts- und Politikthemen konkret bedeuten – klar, relevant und auf den Punkt – und jetzt zum Vorteilspreis:<strong> 12 Monate lang mit 50 % Rabatt</strong>. Ein Angebot für alle, die hinter die Schlagzeilen blicken wollen. Für kurze Zeit unter: <a href="https://vorteil.handelsblatt.com/sommer-rabatt50/auswahl/podcast/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong><em>handelsblatt.com/rabatt50</em></strong></a>. </p><p><strong>Werbepartner</strong> – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie <a href="https://think-beyondtheobvious.com/werbepartner" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>hier</strong></a>.</p><hr><p style='color:grey; font-size:0.75em;'> Hosted on Acast. See <a style='color:grey;' target='_blank' rel='noopener noreferrer' href='https://acast.com/privacy'>acast.com/privacy</a> for more information.</p>